Donnerstag, 10. Mai 2007

...und jetzt etwas ganz anderes. (update)

(Archiv: 30. Oktober 2006)

Hat eigentlich schon mal jemand einen Orden oder ein Ehrenzeichen für seine Bloggerei verliehen bekommen? Oder vielleicht auch nur eine kleine Ehrenurkunde? (Ich meine natürlich nicht Medienpreise wie Grimme, Deutsche Welle u.a.)
Heute trifft es in meinem Umfeld einen Kollegen, der sich selbst Blogger* nennt. Papst Benedict himself soll verantwortlich dafür sein, dass Lokal-Chef-Blogger Mämpel ab heute schwer an einem kirchliche Ehrenkreuz zu tragen hat. Wenn man bedenkt, dass Benedicts Homepage gar nicht so schlecht ist, kann ich die Auszeichnung für den evangelischen Lokalchef nicht ganz verstehen.
Ok, ich hab mir noch einmal die Texte des Kollegen angesehen und jetzt ist mir klar: Er erhält die Auszeichnung trotz der vielen Phrasen, die er für Blog-Beiträge hält. Es war eben nicht Webmaster Ratzi, sondern das taktisch denkende Bodenpersonal, das den Preisträger ausgeguckt hat.
* Die Blogbeträge erscheinen vorher immer samstags als Wochen-Kommentare und werden später von Bernd Kassner aus dem Redaktionssystem ins WAZ-Blog umgehoben. Ob der katholische Kassner für diesen Frevel einmal in der (Blogger-)Hölle schmoren muss??

Update: Hier dankt der Geehrte in knappen Worten.

Den Schleier lüften ( ein bisschen)

(Archiv 27. Oktober 2006)


Ob es wirklich alle Zweifler an der schönen neuen WAZ-Online-Welt überzeugt hat, ich weiß es nicht. Zumindest sind einige, die vorher das ganze Internet-Dingsbums nicht ernst nahmen, ins Grübeln gekommen. Von „höchster“ Stelle bekamen in dieser Woche die Print-Kollegen zu hören, an welch großem Rad die WAZ-Gruppe in Sachen Web 2.0 drehen wolle. Gleich im Doppelpack traten Westeins-Chefredakteurin Katharina Borchert und WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz in der Betriebsversammlung auf, um ein kleines bisschen den Schleier des Geheimnisses vom noch im Bau befindlichen Internet-Projekt der WAZ-Gruppe zu lüften.
Das Ganze genieße, so Reitz, bis in die beiden Eigner-Familien höchste Priorität und es werde (ungewohnt für die als knauserig bekannte Gruppe) „richtig viel Geld“ in die Hand genommen. Ziel sei es, die regionale Kompetenz des Zeitungshauses im WWW zu repräsentieren und das Ruhrgebiet zu vernetzen. Das sei ein bisher einmaliges Projekt. Man habe nicht Spon im Auge, sondern wolle etwas völlig neues schaffen.
Der Westeins-Chefin war es vorbehalten, die Begeisterung mit ein paar Kernfakten zu untermauern. So soll das „einmalige“ Web-Gebilde, das als Portal der vier Gruppen-Zeitungen (WAZ, NRZ, WR u. WP) dienen wird, von drei Säulen getragen werden.
Die erste Säule soll mit größtenteils selbst produzierten Nachrichten gefüllt werden. Schwerpunkte seien dabei regionale und lokale News.
In der zweiten Säule sollen die verschiedensten Web-Formate vom Podcast bis zum Blog zu finden sein.
Das dritte tragende Element wird von der Westeins-Chefin schlicht als Community –Bereich geplant.
Unbedingt gewollt sei die enge Verzahnung von Print und Online. So werde zur Zeit ein Newsdesk geplant, der auch räumlich nah am Zeitungs-Pendant angesiedelt werden soll. Entsprechende Raumpläne kursieren schon in der Chef-Etage.
Während die regionalen und überregionalen Nachrichten-Seiten vom Online Team (dessen Größe noch nicht feststeht) gefüttert werden, sollen die Print-Lokalredaktionen aus ihren Bereichen die digitalen News beisteuern.
Ja macht sich dann der gedruckte Lokalteil so nicht auf lange Sicht überflüssig? Eine Frage, die viele Kollegen beschäftigt. Nein, im Gegenteil, versuchte Online-Chefin Borchert einem besorgten Lokal-Redakteur den Wind aus den Segeln zu nehmen. Es sei geplant, nicht mehr wie bisher, die Print-Artikel 1 zu 1 ins Netz zu stellen, sondern lediglich kurze Anreißer mit Hinweis auf die Druckausgabe zu veröffentlichen.
Nun ja, das klingt erst einmal beruhigend und ich sehe keinen Grund zu jammern oder zu schmollen. Wir werden mal sehen, was im Frühjahr 2007 dann das Licht der staunenden Online-Öffentlichkeit erblickt.

Aus zweiter Hand

(Archiv: 25. Oktober 2006)

Ich weiß nicht, ob es bei anderen Zeitungen auch so ist, aber bei der WAZ muss man schon andere Medien durchforsten, um etwas über das eigene Haus zu erfahren. Interne Kommunikation war noch nie die Stärke dieses Kommunikationsunternehmens. Auch im ersten Jahr der Reitz-Regentschaft hat sich da nicht viel geändert, über seine Ziele spricht der Chefredakteur dagegen gern außer Haus. So auch jetzt bei den Münchener Medientagen, wo auch der WAZ-Chef seinen Auftritt hatte.
Während Online-Chefredakteurin Katharina Borchert (auch in München dabei) in ihrem Blog nur beiläufig über die Visionen von Holtzbrinck-Geschäftsführer Prof. Michael Grabner berichtet, findet Reitz keine Erwähnung. Dabei saßen beide auf dem selben Podium, als es beim „Printgipfel“ um „Neue Wettbewerber, neue Produkte, neue Bedingungen“, sprich um die Zukunft der Zeitung ging.
Über die Zukunfts-Vorstellungen des regierenden WAZ-Chefredakteurs (Verabschiedung bei Volontären: „Ich muss jetzt regieren gehen.“) berichtet, so mein Informationsstand, halbwegs ausführlich lediglich „epd Medien“ (auch die WAZ zitiert Reitz) unter dem Titel „Seriöser Bürgerjournalismus ist möglich“. Dabei soll sich Reitz mit seiner „Bürger-Variante“ deutlich von den Boulevard-Zeitungen und ihren Paparazzi-Aktionen abgegrenzt haben. (Ich glaube ihm einfach mal, dass er das ernst meint und demnächst wirklich keine aufgestachelten WAZ-Leser-Reporter mit ihren Foto-Handys herumwedeln.)
Laut epd sieht er vielmehr Leser als mögliche „Trendscouts“, die der Zeitung rechtzeitig melden, wo die neuen Themen in der Stadt lägen. Da kann ich mir nur verwundert die Augen reiben, ob ich richtig gelesen habe. Lieber Chefredakteur: Auch in Lokalredaktionen gibt es Telefon, Fax und E-Mail und die Leser machen auch Gebrauch davon. Noch wichtiger ist der persönliche Kontakt, wenn man mit Block und Stift tatsächlich „in die Kundschaft“ geht. (Soweit der Arbeitsdruck das zulässt.) Selbst abends an der Theke (einer Ruhrgebietskneipe, nicht in einer trendigen Szene-Bar) bleibt bei einem Redakteur noch manches zwischen den Ohren hängen. Guter Lokaljournalismus, wenn man ihn engagiert betreibt, ist auch heute schon keine Einbahnstraße. Aber vielleicht muss ich mich ja gar nicht angesprochen fühlen und die „Trendscouts“ sollen den Mantelredaktionen auf die Sprünge helfen.
Alle Kollegen geht es allerdings an, wenn der Chef an die schöne neue Zeitungswelt denkt. epd: „Gleichzeitig müsse sich in den nächsten fünf Jahren das journalistische Berufsbild völlig ändern, forderte Reitz. Die Redakteure sollten jederzeit bereit sein, ,crossmedial’ zu denken und Ideen haben, wie sie ihre Neuigkeiten gedruckt, online und auf weiteren Wegen zum Publikum bringen...Reitz sieht den Zeitungsredakteur von morgen als ,Channel-Manager’ der mehrere Kanäle bediene und einen Kollegen, der eine Pressekonferenz besucht hat, noch vor der Mittagspause dazu bringe, zunächst ,160 Zeichen als SMS’ an die Abonnenten von Handy-Infodiensten zu senden.“ Wenn’s mehr nicht ist, auch das kriegen wir hin. Haben wir in den letzten Jahren schon gelernt, Setzer, Korrektoren und Layouter zu ersetzen, warum sollen wir nicht auch noch SMS-Dienste oder den Online-Bereich in die Redaktion holen.
Allein, das lässt sich nicht alles „mal eben mit links“ erledigen – zusätzliche Aufgaben kosten auch Zeit. Und Pressekonferenzen sind zumindest in der Lokalredaktion nicht der „Normalfall“ . Gute Geschichten brauchen sorgfältige Recherchen – die sind nicht in ein paar Minuten zwischen Online- und SMS-Dienst zu bewerkstelligen. Qualität (immer wieder von Reitz eingefordert) kostet vor allen Dingen Zeit. Gibt es eine gute Personalausstattung und ein vernünftiges Redaktions-Management, sehe ich hier keine Probleme.
Nicht ganz so sicher bin ich mir, ob alle Kollegen dem Innovationsdrang des Chefredakteurs folgen können und wollen. Ich behaupte, dass viele noch nicht einmal die bisher grottige WAZ-Homepage richtig wahrgenommen haben, geschweige die Online-Präsentation ihrer eigenen Artikel kennen. Blog, podcast oder community, alles böhmische Dörfer. Das ist, entgegen allen Vorurteilen, nicht vom Alter abhängig, denn der „crossmedialste“ Kollege, Bernd Kassner, zählt immerhin schon zur Generation der „Silversurfer“. Wenn es in der Reitz’schen Zukunft nicht lauter Heizer auf der E-Lok geben soll, ist noch ein hohes Maß an Überzeugungsarbeit nötig. „Crossmediales“ Denken kann man auch als „Regierender“ nicht anordnen.
Vielleicht wäre es in diesem Sinne hilfreich, das Mittel der internen Kommunikation besser zu nutzen. Ich träume da von einem hausinternen Blog der Chefredaktion. Da würden selbst manche Web-Ignoranten aus lauter Neugier lernen, mit dem ganzen ach so fremden Online-Dingsbums umzugehen.

Plätzchen

(Archiv: Oktober 2006)

Auch bei Zeitungen sind Abmahn-Anwälte nicht ganz unbekannt.
So erzählte mir ein Kollege von einem Gespräch zwischen Texter und Fotograf vor einigen Tagen, dessen Zeuge er auf dem Redaktionsflur wurde. Ich gebe den Dialog mal sinngemäß wieder.
Texter: „Ich brauche ein Foto von Zimtsternen.“
Fotograf: „Wieso denn das, wir haben noch keine Adventszeit?“
Texter: „Im Zimt ist so ein gefährlicher Stoff drin, da machen wir eine Story.“
Fotograf: „Ok, dann hole ich die Plätzchen eben schnell aus dem Supermarkt.“
Texter: „Auf gar keinen Fall!“
Fotograf: „Hääh?“
Texter: „Die großen Zimtstern-Hersteller haben sicher auch große Rechtsabteilungen. Wenn die ihre Plätzchen auf dem Bild erkennen, kann es teuer werden. Kauf lieber beim Bäcker an der Ecke lose Ware, der hat sicher keinen guten Anwalt.“
Das musste mal gesacht gesagt werden. Schließlich haben wir bald Nikolaus Stein....

Ab in die Wirtschaft

(Archiv: Oktober 2006)

Der Chef unserer Wirtschaftsredaktion wird ganz frech die WAZ verlassen. Wohin er geht? Natürlich in die Wirtschaft. Er wird wenige hundert Meter entfernt im RWE-Turm als Pressesprecher sein sicher weitaus höheres Gehalt verdienen.
Und wohin gehe ich als Lokal-Redakteur demnächst? Natürlich, ins Lokal. Nur wird das leider keine positiven Auswirkungen auf mein Gehalt haben.
Diesen Kalauer konnte ich mir hier nicht verkneifen

Nichts Neues aus der Tiefgarage

(Archiv: 17. 10. 2006)

Ich habe sie tatsächlich gesehen. So richtig leibhaftig, nicht virtuell, nicht auf Bildschirmgröße reduziert. Aus ihrer virtuellen Lounge mit dem immer fragenden Blick nach oben kannte ich Lyssa ja schon, nun ist mir Katharina Borchert im wirklichen Leben gleich mehrfach begegnet. Zugegeben, es waren nur flüchtige Begegnungen und das Erkennen war ziemlich einseitig. Recht flott strebte die Westeins-Chefredakteurin einem Ziel zu, das normalsterblichen WAZlern versperrt bleibt: Die Tiefgarage unter dem Verlagshaus I (die ja bekanntlich zu Lyssas ersten Spiel-Räumen bei der WAZ zählte) enthebt einen nicht nur der lästigen und zeitaufwändigen Parkplatzsuche in der chronisch verstopften Sachsenstraße, ein Platz im tiefen Keller dokumentiert auch, dass man in der WAZ-Hierarchie eine hohe Stufe erreicht hat. Da parkt man dann Seit an Seit mit Geschäftführern (die ihre Achtzylinder mit Niere oder Stern allerdings von ihren Fahrern in die engen Lücken rangieren lassen), Chefredakteuren, Abteilungs- oder Ressortleitern. Wer mit seiner Karosse in die Katakomben einfahren darf, hat es wirklich geschafft.
Hier spielt auch, anders als in der Blogosphäre, das Automodell keine Rolle. In den WAZ-Status-Charts ist der Tiefgaragenplatz wesentlich höher angesiedelt, als Zylinderzahl, Größe oder Marke. So ist es vielleicht verständlich, dass die neue Tiefplatzhalterin sich offensichtlich bei der Wahl ihres fahrbaren Untersatzes weiblich intuitiv entscheidet und jeweils das Fahrzeug dem jeweiligen Kleidungsstil anpasst. Jedes Mal, wenn sie an mir, der ich mich bei der Suche nach einem Halbwegs legalen Stellplatz schon lange in der Umlaufbahn befand, an mir vorbeirauschte, lenkte sie ein anderes Automodell. Vom flotten Audi TT bis zum schwachbrüstigen japanischen Kleinwagen reichte die Auswahl. Was muss es bei Borcherts für einen Fuhrpark geben!
Ebenso geheimnisvoll wie die Wahl ihrer Fortbewegungsmittel ist für den schreibenden Normal-Redakteur das, was am 1. März als das neue Online-Outfit der WAZ-Gruppe auf dem Web2.O-Laufsteg präsentiert werden soll. So interessieren sich schon seit Monaten die Betriebsräte der vier Zeitungstitel für das Online-Projekt. Am 18. September trafen sich die Mitarbeiter-Vertreter in großer Runde mit Katharina Borchert und Bodo Hombach – und erfuhren nichts Neues. In einem Betriebsrats-Info heißt es dazu nur: „Starten soll das neue Portal am 1. März 2007. Noch steht aber nicht endgültig fest, in welcher Form die einzelnen Titel hier erscheinen sollen. Offen gebliebene Fragen sollen in einem weiteren Gespräch im November erörtert werden.“
Vorher soll die Westeins-Chefredakteurin am 25. Oktober bei einer Betriebsversammlung der WAZ-Redaktionen (ZVR) Rede und Antwort stehen. Ich bin mal gespannt.
Auch der Blick in andere Medien, die manchmal besser über die Vorgänge hier informiert sind, trägt nichts zum Lüften des Westeins-Geheimnisses bei. So bringt einen die Rühr-Story über „Peitschen-Borchert“ in der taz auch nur zu der Erkenntnis, dass journalistische Qualität und Sachlichkeit bei diesem Blatt nicht immer die oberste Maxime zu sein scheinen. (Als eitler Schreiber sollte ich mich eigentlich über die Story freuen, trieb sie doch kurzfristig meine Zugriffszahlen in die Höhe) Viel lieber wüsste ich natürlich, was wir von Borcherts Projekt nun tatsächlich zu erwarten haben.

Wer fürchtet sich vor onruhr

(Archiv: 25. September 2006)

Still und geradezu heimlich verabschiedete sich Uwe Knüpfer von seinem Arbeitsplatz. Nur fünf Jahre lang besetzte er den Sessel des WAZ-Chefredakteurs, bevor er im Sommer letzten Jahres seinem Nachfolger Ulrich Reitz Platz machte. Schon kurz nach seinem Abtauchen sprach es sich herum, dass er Reitz und seinen engagierten Online-Plänen mit einem eigenen Projekt Konkurrenz machen wollte. „Onruhr“ tauften er und seine Geldgeber das, was sie sich so unter einer Online-Zeitung vorstellen.
Während WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach Blog-Ikone Katharina Borchert (Lyssa) in den Tanker ins Boot holte und mit einem Brain-Storming für Content in der Blogoshäre sorgte, ließ Knüpfer, der in seinem letzten WAZ-Jahr unter Ressortleitern und Lokalchefs nicht mehr viele Freunde hatte, nur einzelne Informationshäppchen in die interessierte Öffentlichkeit dringen.
Lokalteile in aller Ruhrgebietsstädten sollte sie haben, die neue Online-Zeitung, und lediglich einmal täglich aktualisiert werden. Letzteres wird als mutiger Schritt in Richtung Web0.5 in der Szene sicher für Lacher Diskussionsstoff sorgen.
Über die Geldgeber, Onruhr soll werbefinanziert sein, wird außerhalb des Projektes heftig spekuliert. Während des letzten Jahres seiner Amtszeit entwickelte Knüpfer gute Kontakte zum RAG-Konzern, mit dem er zusammen die WAZ-Werbekampgane für die Kulturhauptstadt-Bewerbung durchzog. Und ausgerechnet in „Folio“, dem RAG-Mitarbeiter-Magazin, erscheint jetzt auf Seite 10 ohne konkret genannten Bezug zum Technologie-Riesen ein Interview mit Knüpfer zum Onruhr-Projekt.
Seit dem 21. September hat Knüpfer nun das Tuch ein wenig gelüftet, Onruhr ist online, zumindest mit einer Titelseite mit einem „spannenden“ Thema aus der Schweiz, samt Kommentar des Chefredakteurs.
Wenn das die mit Spannung erwartete Konkurrenz zur Online-WAZ sein soll, bedarf es hier im Hause eigentlich keiner besonderen Anstrengungen mehr, dann kann sich Lyssa beruhigt zurücklehnen. Gegen Onruhr0.5 kann WAZ1.0 schon jetzt mithalten.
Offensichtlich sind die Onruhr-Server mit bisher durchschnittlich gut 1800 Seitenaufrufen täglich überfordert, denn der wohl interessanteste Link „Wir über uns“ führt lediglich zum timeout. Blogs sind offensichtlich nicht eingeplant, ein Forum (tolle, neue Idee) soll für eine community sorgen.